Wir sind endlich unterwegs!

Es ist Freitag der 13. und wir haben endlich alles im QuadroX verstaut. Am Anfang heißt es noch Stauboxen sortieren, definieren und nummerieren damit ich’s leicht hab. Und langsam füllen sich die Stauflächen. Wohlbemerkt, langsam… Nachdem wir zwei Tage lang nur am Packen sind und endlich aufbrechen wollen, heißt es jetzt: rein, rein, rein – da, wo halt noch Platz ist! Der Rest wird unterwegs sortiert. Intelligent ist anders… aber wir wollen los!


Der 13. Freitag soll ja bekanntlich Glück bringen?! Sind wir eigentlich völlig bekloppt?! Ja und Nein! Wir halten nichts von solchen abergläubischen Dingen, denn schließlich haben wir uns extra Salz über die linke Schulter geworfen – kleiner Scherz. Wir wollen einfach nur los und lassen uns von so etwas nicht aufhalten!


In Anbetracht der Tatsache, dass „Corona“ uns die Route verhageln könnte, sind wir aber dann doch etwas angespannt und hoffen, nicht irgendwo zwei weitere Wochen in Quarantäne zu verlieren, denn wir sind ja bereits zwei Wochen später gestartet, als ursprünglich geplant.

Zwischenstopp in Hückeswagen

Da unser Motorrad noch eine Inspektion benötigt und unser Händler des Vertrauens in Hückeswagen sitzt, verbinden wir das Nützliche mit dem Angenehmen und schlagen bei der Schwägerin unseres Vertrauens auf.

Mir nichts, dir nichts, schüttelt sie mal eben ein zauberhaftes Menü aus dem linken Ärmel und wir genießen gute Gespräche, gepaart mit gutem Essen. Was will man mehr?


Buddy genießt natürlich die volle Aufmerksamkeit und den anschießenden Schlaf. Während der Fahrt werden seine Augen zwar immer sehr schwer, aber geschlafen wird nicht! Ich vermute, mangelndes Vertrauen zum Fahrer. Es geht anschließend weiter, das Motorrad wird wieder huckepack genommen und Daniela übernimmt das Steuer, ich darf die Füße einfach mal hochlegen! Hilfe, meine Füße schwitzen.

Start der Reise

Noch ein Besuch bei Mama, Papa, Oma, Onkel und Tante

Eigentlich ist es ja fast ein Schritt zurück. Aber wenn die Familie so mitfiebert, dann kommt man eben nicht mal eben weg und Beziehungen sind schließlich der Stoff, aus dem viele Dinge und, gerade die Wichtigen, gemacht werden!

Wir übernachten auf dem Hof meiner Eltern, lassen uns ein letztes Mal verwöhnen, stauben noch einiges an Essen ab und dann soll es eigentlich nur noch schnell zu Oma gehen und ab auf die Bahn. Die Gefriertruhe ist randvoll und hält tapfer die Minusgrade. Schön, wenn Mama`s Essen und die vielen Snacks unserer Lieben uns einen Teil der Strecke begleiten und wir so ein Stück Heimat mit uns führen dürfen.

So, eigentlich wollten wir ja schon weg sein, doch dann kommt die obligatorische Frage: „Wollt ihr noch zum Essen bleiben?“ Ich bejahe und Daniela stimmt dann auch zu. Schlißelich müssten wir in einer Stunde sowiese anhalten und uns dann etwas kochen.

Wir genießen eine herzliche Runde mit unseren Lieben, fahren dann nach Bad Lippspringe zu Daniela’s Eltern und gehen noch mal zusammen Gassi. Dann machen wir uns aber wirklich endgültig auf den Weg.

Übernachtung in Friedland…

Nachdem wir in Groß Schneen (Niedersachsen) bei Philipp und seiner Familie eine wunderbare Zeit hatten, schreiben wir den gestrigen Bericht – der eigentlich gestern Abend fertig sein sollte – zu Ende und machen uns dann auf den Weg Richtung Grenze. Wir werden es bei Polen und sonst Tschechien probieren. Mal sehen, wo wir am Ende landen.

Philipp (alias Schlotze) kann und will ich nicht mit ein paar einfachen Worten abspeisen. Dafür war die Zeit mit ihm und seiner Familie, die Gastfreundschaft und ihre offene Art einfach zu schön. Ausführlicher Bericht folgt.

So viel sei gesagt: es gibt Menschen, die willst du am Ende einfach nur in den Arm nehmen.

Schlotzhauer + Klein

3 Kommentare

  1. Ina Fabbro März 15, 2020

    Das freut mich sehr für Euch, dass es endlich losgeht ..
    Wünsche Euch ganz viel aufregende Zeiten
    Natürlich ohne Corona

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