Die Welt ist nicht ohne gute Leute!

Daniela und Philipp vor dem Holzstamm

Nachdem wir nun einige Stunden unterwegs sind, am Rasthof anhalten und mit Buddy eine ausgiebiege Runde zu Fuß absolvieren, heißt es jetzt: runter von der Bahn, um einen Stellplatz für die Nacht zu finden. An der Autobahn wollen wir ungern schlafen.

Wir fahren von der A7 auf die A38 und nehmen die erste Abfahrt. Eigentlich wollen wir irgendwo im Industriegebiet rasten, denn am Wochenende sollte da ja nicht so viel los sein und wir müssten unsere Ruhe haben.

Aufgrund unseres Gewichtes dürfen wir einige Umwege fahren und rangieren mit möglichst „optimaler“ Drehzahl durch kleine Ortschaften, um keine Anwohner zu wecken. Die Nacht ist sternenklar und es weht uns eine frische Briese um die Nase, als wir zwischendurch das Fenster öffnen, um nach dem Weg zu schauen.

Daniela navigiert mich in ein kleines Industriegebiet. Ich biege ab und drehe im Wendehammer eine Runde. Leider kein Stellplatz…

Wir fahren weiter, schauen hier und da, aber so richtig scheint nichts dabei zu sein. Noch eine kleine Runde, vielleicht der Rewe-Parkplatz?! Ich kurbele das Fenster herunter und halte den einzigen Passanten an, dem wir bis dahin begegnen. Noch bevor ich meine Frage formulieren kann, sagt er: „Ihr sucht einen Stellplatz, oder? Ich habe da vorne eine Holzfirma, da könnt ihr stehen, wenn ihr wollt.“

Und ob wir wollen!!!

Es ist unser Glück, dass Philipp genau in dem Moment Feierabend macht, als wir in den Ort fahren. Später erzählt er uns, wie er sich unsere Überlegungen vorgestellt hat: „Vielleicht finden wir hier im Industriegebiet etwas? Hmm… nix. Rewe-Parkplatz? Auch nicht grad schön.“

Philipp zeigt uns die „heiligen Hallen“ von madära woodwork, erzählt von seiner Zeit in Südamerika und wir quatschen und lachen, als würden wir uns schon länger kennen.

Schönes Hundeleben…

Buddy ist überglücklich. Hier darf er einfach Hund sein, laufen, schnuppern, sich wälzen, nach Mäusen graben, Holz zerfetzen und das alles ohne Leine.

Deutscher Pinscher
Deutscher Pinscher

Territoriale Ansprüche werden auch gleich gestellt. Als Familie Schlotzhauer (Lotta und Philipp mit den Kindern Ilja und Selma) am nächsten Morgen aufschlägt, schlägt Buddy auch direkt an und stellt klar, wer hier jetzt der Chef ist.


Wir verbringen den Vormittag gemeinsam, trinken Kaffee; Ilja erkundet das Fahrzeug, weckt mit dem Hupe Horn die Nachbarschaft und erklimmt das QuadroX-Dach unerschrocken!

Gegen Mittag machen wir uns für die Weiterreise fertig und brechen schließlich auf in Richtung Görlitz.


Danke!

PS: Liebe Familie Schlotzhauer, wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für eure Gastfreundschaft und die tolle Zeit mit und bei Euch bedanken. Dies ist keine Selbstverständlichkeit und in der kurzen Zeit, die wir unterwegs waren, eine einmalige Gelegenheit geblieben. Wir wünschen euch alles Gute und hoffen, dass ihr euch den Sinn für das Wesentliche bewahrt.


Danielas Mama sagt: „Die Welt ist nicht ohne gute Leute!“

Schlotzhauer + Klein

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