Es wird nie so heiß gegessen, wie es gekocht wird

Nachdem wir nun ein paar Tage zu Hause sind, haben sich die Gemüter auch etwas beruhigt. Im Grunde genommen bin ich es ja, der mit der neuen/alten Situation so seine liebe Mühe hatte.

Buddy hat zu seinem alten Dasein zurückgefunden und ich kann mich mittlerweile mit den vertrauten vier Wänden arrangieren. Natürlich hilft hier ungemein das Wetter und die Tatsache, dass wir unseren Duft in unserem Heim verbreiten – im speziellen Daniela, die mit einem lecker duftenden Essen wiederbeleben kann.

Wir Menschen sind es, die aus einem Haus ein Zuhause erschaffen und mit unserer Präsenz etwas kreieren, wo wir und im besten Fall auch andere sich wohl fühlen. Dem ganzen zuträglich ist natürlich auch der strahlend blaue Himmel und der ungetrübte Sonnenschein, allen trüben Aussichten zum Trotz!

Der Zahn der Zeit

Als wir am Freitagnachmittag ankamen, standen die Magnolien in voller Blüte. Es war einfach herrlich. Heute sieht es nicht mehr ganz so bezaubernd aus. Die Blütenblätter sind etwas welk und das ein oder andere liegt auch schon am Boden.

Ja, so ist es mit den Dingen. Sie blühen für eine kurze Zeit auf und sind dann auch genauso schnell gegangen, wie sie gekommen sind. Und auch wenn dieses Ereignis nicht von langer Dauer ist, erfreuen wir uns daran – vorausgesetzt wir sehen es.

Hoffentlich erleben wir mit Corona das gleiche. Nicht, dass wir uns daran erfreuen, aber, dass es genau so schnell geht, wie es gekommen ist.

Lagerfeuer und mehr…

Vielleicht definieren wir Werte neu und werden gewahr, was uns schon länger abhandengekommen ist. Wir sehen auf einmal die wesentlichen Dinge in dieser Welt. Wo andere Parameter der Antrieb für unser Handeln sind und die Beziehungen einen neuen Stellenwert erhalten. Wo Schöpfung und Schöpfer neue Töne anschlagen.

Vielleicht sitzen wir in einigen Wochen am Lagerfeuer, wir trinken das eine oder andere, singen zusammen (Somewhere over the rainbow – das lerne ich bis dahin), lachen und schauen auf die Ereignisse, die uns vor nicht allzu langer Zeit so beschäftigt haben.

Vielleicht sitzen wir aber auch da und weinen gemeinsam über Verluste, die wir zu beklagen haben. Entscheidend ist, dass wir nicht alleine sind!

Jetzt haben wir Zeit! Zeit für einander (z.B. telefonisch)! Wenn wir sonst über die mangelnde Kapazität gejammert haben, jetzt haben wir sie!

0 Kommentare

Hinterlasse uns einen Kommentar